IKEA – Entdecke die Möglichkeiten!

Ich mag IKEA. Auch wenn dies eigentlich ein Blog über das Motorradfahren sein soll und ich an vielen Stellen technisches und touriges beschreibe, soll doch auch Platz für andere Gedanken bleiben dürfen. An dieser Stelle: Ich mag IKEA.

Als ich damals das erste Mal mit meinen Kindern bei IKEA war, stellte ich fest, dass die Kids komplett entspannt herumliefen. Man schaute hier, spielte dort, malte hier ein bisschen, testete das Kinderzimmer, rutschte auf der Rutsche oder lag vollkommen platt vor den Kassen in den dort ausgestellten Schnäppchen Sofas. Dank des Restaurants konnte was gegen den Hunger getan werden und zur Belohnung für braves Mitkommen winkte am Ausgang der Hotdog.

Ah, eine spezielle Regel gab es noch: Die Kinder dürfen exakt 1 Plüschtier mitnehmen, welches jedoch die ganze Zeit vom Kind getragen werden muss. Um es vorweg zu nehmen, es kam nie ein Plüschtier bei der Kasse an. Große Tiere waren zu schwer, kleine Tiere auf die Dauer zu unspektakulär – das Tragen war einfach eine zu große Hürde. Aber die Kinder empfanden es nie als Verlust. Sie hatten einen Freund und Wegbegleiter gefunden, der sie auf der Reise durch das große Möbelhaus begleitete und ihnen den einen oder anderen schweren Schritt durch freundlich, dumm blickende Plüschaugen erleichterte. Danke IKEA. Selbst wenn ein Tier angekommen wäre, ich hätte es mit Lächeln bezahlt und behaupte es wäre das liebste Kuscheltier der Kinder gewesen.

IKEA Bleistiftgekritzel mit dem Notizbleistift
Werden das Forscher versuchen zu entziffern? (Klicken für größeres Bild)

Neulich war ich wieder einmal bei IKEA, ganz entspannt und ohne Kinder. Bei dem Schlendern durch die Ausstellung fand ich ein schönes Beispiel für kreativen Umgang mit den Notizbleistiften. Schön, dass es Kinder gibt, schön, dass es IKEA gibt und danke für den Fisch.

Ich werde wieder hinfahren. Nächstes Mal mit dem Motorrad, um eine Packung Haferkekse zu besorgen. Die finde ich besonders lecker – einen Hotdog wird es auch geben….und durch die Ausstellung werde ich auch gehen, vielleicht findet sich dort noch etwas in dieser Richtung. Ob das später von Forschern gefunden wird und man stundenlang die Schriftzeichen zu entziffern versucht?

4 Gedanken zu „IKEA – Entdecke die Möglichkeiten!“

  1. Die Anregung „EIN Teil, das Du selbst tragen musst.“ finde ich total klasse!

    Das werde ich definitiv bei kommenden Besuchen im schwedischen Möbelhaus einfordern.
    Von der Holden.
    Die mich wahrscheinlich nur milde lächelnd anschauen wird und dann den Wagen volllädt. 8-)

    Solange man noch über genügend Autorität über die dermaßen in ihrer persönlichen Entfaltung eingeschränkte Person verfügt, sollte die oben genannte Regel unbedingt noch verfeinert werden:
    „Ein neues Teil darf erst dann ergriffen werden, wenn das bisherige Teil an genau den Platz zurückgelegt wurde, von dem dieses alte Teil genommen wurde.“

    Ich gebe zu: diese Erweiterung erfordert Geduld.

    1. Weia, ich sehe schon, du planst mehr. Was bei der Holden ganz gut funktioniert ist die Anreise mit dem Motorrad.

      „Schau mal Schatz, ich finde auch dass wir die neue Küche ganz dringend brauchen, mit dem Motorrad kriegen wir die aber ohne weiteres nicht mit.“

      Das hilft zumindest ein bisschen. Dennoch kannst du sicher sein anschliessend die Kombi voller Servietten, Kerzen oder anderem Kleinkram zu haben. Dafür verfluche ich die VFR, das Koffersystem bietet einfach zuviel Platz – daher nehme ich bei solchen Ausflügen die Honda Dominator.

  2. 1. Ich mag IKEA auch. Da fühlte ich mich vor sieben Jahren als neuer Immigrant in Kanada sofort zuhause.
    2. Die beschriebene pädagogische Masche versucht mein Mann bei mir abzuziehen, wenn wir in einem Motorrad-Zubehörladen sind… ein Teil, und das muss bis zum Schluss herum getragen werden. Ha, nicht mit mir… ich bin zäh!

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