Feenhaftes Schrauben

Heute sollten an der VFR die Bremsbeläge gewechselt werden. An einer VFR hatte ich das vorher noch nicht gemacht. Die Beschreibungen wie die Beläge gewechselt werden sollten klangen ganz einfach. Also – auf geht es. Ich hatte das ganze Werkzeug zur Seite gelegt und vorbereitet, es war früh genug am Abend, kurzum alles war gut vorbereitet.

Kurz nach 19.00 Uhr begann ich mit der Schrauberei. Den Beginn machten die beiden Scheiben vorne. Der erste Punkt auf der Liste hieß: Lösen der Madenschrauben. WD40 drauf, Durchschlag aufgesetzt und mit ein paar Hammerschlägen auf den Durchschlag die maroden Schrauben gelockert. Aber es kam wie es kommen musste: die erste Schraube saß fest und wollte sich keinen Millimeter drehen lassen. Noch ein paar Schläge, mehr WD40 und der Entschluss die andere Seite zuerst zu machen. Diese Seite liess sich auch problemlos lösen. Es sollte also natürlich an der ersten und damit vermutlich letzten Schraube liegen. Ich entschloss mich dazu das Übel direkt anzugehen und drehte wohldosiert an dem Schraubendreher – nichts. Noch ein paar Schläge und irgendwann war die kleine Schraube auf. Puuh. Da muss wohl eine kleine Fee an mich gedacht haben und hat die Schraube geöffnet. Der Rest ging dann wirklich schnell von der Hand und nach knapp 1.5 Stunden waren alle Beläge – vorne und hinten gewechselt.

Die sich anschliessende Probefahrt zeigte keine Besonderheiten, das hat wohl geklappt! Die Bremse hat einen eindeutigen Druckpunkt – lässt sich gut dosieren, fühlt sich ganz gut an. Mal sehen ob das Morgen immer noch der Fall ist, wenn ja sollte es sich damit für die nächsten 20.000 Kilometer mindestens erledigt haben.

Die Probefahrt führte durch das Dachauer Hinterland, nach FFB, dann weiter nach Inning, Gilching und zurück. In Summe rund 100 Kilometer, die wirklich Spaß gemacht haben! Schrauberaktion Nummer 1 beendet.

Spaß hat es mal wieder gemacht. Diesmal hatte ich jedoch eine Fee neben mir, die mir geholfen hat. Zumindest bei der einen Schraube – mindestens! Danke.

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