Ein Ölkühler für die Honda Dominator

Ein Ölkühler für die Dominator stand auf meiner Liste für das Jahr 2011. Diese Liste hatte ihren Ursprung in der Münchener Friesischen Teestube bei einer Tasse Tee und einem gepflegten Gespräch mit einer Freundin. Dort ging es um Großes und Kleines im Leben, Dinge, die einfach mal zu erledigen sind. Schönen Gruß,…

Die Honda Dominator hat einen luftgekühlten Einzylinder Motor mit 650 ccm. Sie verfügt über keinen zusätzlichen Ölkühler oder sonstige Kühlkreisläufe. Der Zylinder ist mit jeder Menge Rippen überzogen, die die Kühlung übernehmen sollen. Auf der Landstrasse bei wechselnden Lasten klappt das hervorragend. Auf der Autobahn und in der Stadt klappt das mal gar nicht. Öltemperaturen von 120°-130° Celsius sind schnell erreicht. Auf der Autobahn scheint die Last für die Domi einfach zu groß zu sein – schon bei 120 km/h klettert das Öl in diesen Temperaturbereich. In der Stadt fehlt vermutlich einfach der Fahrtwind in ausreichender Menge, um die Temperatur sinken zu lassen.

Viele Domi Fahrer verbauen daher verschiedenste Formen von Kühlern an ihren Domis, fertige Modelle sind selten. ABP Racing oder OFF-THE-ROAD bieten komplette Einbaukits an. Ich habe mich für das Modell von OTR entschieden und es von meiner Werkstatt des geringsten Misstrauens (Zweirad Michael) einbauen lassen. Saubere Arbeit, Jungs!

Der Kühler schaut wertig aus, da wackelt oder klappert nichts und das Konstrukt ist vertrauenserweckend. Zudem senkt er die Temperatur erheblich. Ich habe ein Thermometer in der Domi verbaut und im Gegensatz zu vorher, stelle ich deutlich entspanntere Temperaturen fest. Zwischen 10° – 20° Celsius Graden traue ich ihm zu. Auch bei längeren Stopp und Go Fahrten in der Stadt wurden zwar die 120° erreicht, jedoch nicht überschritten. Ein paar Meter freie Fahrt und schon war das Öl wieder auf 110° Celsius abgekühlt. Ich bin gespannt wie sich das im Sommer verhält. Auf der Autobahn hatte ich bislang noch nicht die Strecken zurückgelegt, um einen sinnvollen Wert anzugeben. Bislang habe ich dort ähnliche Temperatursenkungen bemerkt, 110° Celsius waren auf der Uhr.

Aufgrund des fehlenden Thermostaten innerhalb der Leitungen muss man jedoch nun eine längere Aufwärmphase in Kauf nehmen bevor mit Schwung Kabel zieht. Kein Problem – man muss ja auch nicht immer ausdrehen.

Fazit: Sinnvolle Investition – funktioniert!

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