BMW F 800 GS Adventure - Ride Away bei BMW

Zu Gast: BMW F 800 GS ADVENTURE

Voila, darf ich vorstellen: BMW F 800 GS Adventure als Gast für zwei Wochen im Fuhrpark von einspuriges.de. Durch die Übernahme des Testzeitraums von zwei Wochen kam ich zu diesem Fahrzeug und seitdem fahren wir Kilometer für Kilometer durch die Republik. Die kommenden Tage werden daher immer wieder kleinere Blog Artikel aufweisen, die die einzelnen Erlebnisse und Erfahrungen wiedergeben. Am Ende möchte ich diesen Zeitraum dann gerne in einem größeren Artikel zusammenfassen und mir die Highlights rauspicken.

Das Ride Away Event von BMW fand am 16.05.2013 in München Garching statt. Die neue BMW F 800 GS in der Adventure Ausführung wurde vorgestellt, ein bisschen trist, das Wetter hätte durchaus auch besser sein können aber die Möglichkeit sämtlichen Verantwortlichen von BMW Motorrad ein Loch in den Bauch fragen zu können, machte die Veranstaltung sehr reizvoll. Das Zuhören ist ja manchmal auch durchaus eine Tugend und gehört nicht zur einfachsten Übung, vor allem wenn man weiss, das nebenan die fertigen Motorräder warten. Nach Abschluss der Veranstaltung gab es die Papiere und Schlüssel und das interessante Gefühl ein vollkommen neues Motorrad zu fahren.

… Schlüssel gehören hier hinein, Navi ist dort, die Koffer gehen so auf – Anziehen, draufsetzen, Spiegel einstellen, LED Lichter an – aus – an, sanft Gas geben und aus der Halle rollen …

An diesem Tag sollte noch nicht viel anstehen. Die BMW sollte zu mir nach Hause, dort wartete leider noch etwas Arbeit auf mich. Dennoch, der Mensch braucht ja auch mal eine Pause und ich fand mich auf der BMW wieder. Hier meine ersten Eindrücke von den ersten Kilometern.

Der Motor ist unglaublich elastisch und spricht sehr spontan an. Vom Sound gibt es nicht sonderlich viel zu erwarten, begeistert hat mich auf den ersten Kilometern der gesamte Antriebsstrang. Es ruckt nichts, die korrekte Bezeichnung wäre vermutlich: es fliesst dahin. Die Adventure Features konnte ich auf den ersten Kilometern bei dem Schmuddelwetter auch teilweise geniessen: das Zeug wie die Fotoausrüstung, Laptop und andere Kleinteile blieben trocken in den Seitenkoffern. Das Windschild machte einen guten Eindruck und hielt den Regen weg. Die Protektoren hielten die Handschuhe trocken und die Griffheizung hielt die Finger warm. Nicht benötigt wurden die Motorschutzbügel – das Enduro Programm bot sich bei dem Zustand der einen oder anderen Strasse nach dem Winter jedoch durchaus an, ….

Nach rund einer Stunde Fahrt und den ersten Erlebnissen stand sie tickernd in der Garage.

P.S.: Nach Abschluss des Zeitraums stelle ich auf flickr einen Bilderpool mit Bildern unter CC BY bereit. Bitte daher nicht Bilder von hier verwenden, bzw. vorher anfragen.

Ein Bild mit Erinnerungen, …

in der Restauration (VW 1303)

Wir alle kennen die Art von Bildern, die in uns besondere Erinnerungen wecken. Nachdem ich im vorherigen Artikel bereits von meinen Käferexperimenten gesprochen habe, ist hier nun eines dieser Erinnerungsbilder. Dieser Käfer, es ist ein 1303, kam zu mir, als ich meinen geliebten 1302 nach einem Unfall verschrotten musste. Irgendwie gibt es dummerweise kein Bild von dem 1302, daher ist es nun eins vom 1303.

Das Bild entstand irgendwann am frühen Morgen von einem Bekannten und Freund der Familie bei dem morgendlichen Rundgang mit Hund. Das Bild schenkte er mir viel später – als Abzug auf Papier. Beim Sortieren meiner Alben und Fotomaterialen kam dieses Bild wieder zum Vorschein und ich fotografierte es einfach für dieses Blog ab.

Manchmal kann man stundenlang vor diesen Bildern sitzen und in den Geschichten und Erinnerungen baden. Ich gehe nun mal schwimmen.

Kleiner Nachtrag: Dieser Käfer sollte es nicht mehr schaffen, er hatte den Rahmenkopf bereits voller Rost, der Motor hatte den typischen Riss zwischen den Zündkerzen nahe des 3. Zylinders wo der Ölkühler erfolgreich die Kühlung verhindert. Ach, ein Käfer. Ja – auf ein 1302 Cabrio könnte ich auch noch irgendwann. Wer weiss, vielleicht nimmt mich jemand einmal mit.

Das Reinigen der Hände - mit Olivenöl!

Dreckspfoten, Kettenschmiere – Olivenöl statt Handwaschpaste

Früher fand ich es immer toll wenn ich als Kind beim Arbeiten im Dreck helfen durfte – bis zu einem gewissen Alter natürlich nur. Danach durfte ich manchmal die tolle Handwaschpaste mitbenutzen, es war ein großer, grüner Topf. Irgendwann liess das erst mit dem Helfen, dann mit dem Dreck nach und damit war es gegessen mit Handwaschpaste und anderen Dingen.

Später sollte so Kinderkram durch Bremsen- und Teilereiniger ersetzt werden. Schliesslich ist man ja ein Mann geworden, es handelt sich auch nicht um Dreck sondern stattdessen um das erste eigene Auto! Insbesondere in meiner Käferzeit (VW 1302, 23 Liter auf 100km dank Kaltstart Automatik in der Stadt) konnte ich mich an die eine oder andere durchschraubte Nacht erinnern. Nach einem kolossalen Unfall (für den Käfer), hatte es die Familie satt und half mir finanziell ein wenig aus und ein Neuwagen (Fiat Cinquecento) machte aus mir einen Menschen mit sauberen Händen. Ja, dabei hätte alles so bleiben können. Wenn, …

Wenn nicht die Sache mit den Vespa gekommen wäre. Dort gab es Dreck genug, vorzugsweise durch Motorreinigungen von italienischen Importmodellen auf die Pfoten gebracht. Igitt, wie oft muss ich noch an diese Tatsache erinnert werden! Trotz Bremsenreiniger, trotz Handwaschpaste oder anderen Dingen: diese Pfoten waren für die Ewigkeit schwarz! Über Handwaschpaste konnte dieser Dreck nur lachen, Handwaschpaste war nicht die Lösung. Also: Hände schruppen und danach irgendwo noch ein Hähnchen essen gefahren. Spätestens mit den Zitronenreinigungstüchern für die Finger (Wienerwald hat mir da viele gute Erfahrungen eingebracht) waren sie blitzeblank sauber und ein wenig mehr Dreck im Magen. Sicherlich nicht sehr gesund aber die Reinigung ging schnell und einfach von statten.

Endlich – auch die Vespa Zeit ging vorbei. Mittlerweile gibt es nur noch saubere Hände – bis zu dem Zeitpunkt  der Honda Dominator und ihrer Kette. Auch die VFR hatte das Kettenfett überall hingeschleudert, also: alles wieder schwarz. Aus dieser Zeit kommt der folgende Tip: Das perfekte Reinigen von Händen von Öl, Schmier und Dreck – mit Olivenöl.

Nach dem Schrauben schüttet man sich einen guten Schuss Olivenöl auf die Hände und massiert es schön ein. Das geht sogar beim Bier noch ganz akzeptabel. Die Hände wäscht man danach ganz einfach mit Spüli (“sie baden gerade ihre Hände drin”) und alles ist blitzeblank sauber. Klingt nicht sinnvoll? AUSPROBIEREN.

Mittlerweile bin ich älter und reifer geworden, ich weiss was ich vertrage oder nicht. Meine persönliche Wahl: Bio Olivenöl. Man gönnt sich ja sonst nichts. Man(n) kann durchaus auch Sonnenblumenkern Öl nehmen, Bio sollte es halt schon sein. Wie sagte schon Werner: Mit dem Öl nicht sparsam sein!

Honda Dominator RD08 vor Seeshaupt am schönen Starnberger See

Der Eintopf ist wieder auf der Strasse

…und macht Spaß. Und wie! Langsam, hier kommt ja keiner mehr mit. Meine erstes Motorrad (und eine große Liebe) war und ist eine Honda Dominator NX 650. Es ist ein einzylindriges Geländemotorrad mit 650 ccm, der Volksmund stempelt diesen Fahrzeugtyp mit dem Namen Dampfhammer ab. Bei nüchterner Betrachtung stimmt das auch, das einzige was dieses Motorrad wirklich besonders gut kann ist beschleunigen und zwar zwischen 3000 und 5000 Umdrehungen pro Minute. Darunter reisst der Einzylinder lustlos an der Kette herum und quält den Kettensatz. Bei deutlich höheren Drehzahlen kommt dann auch nicht mehr besonders viel und man sucht schnell den nächst höheren Gang.

Eines dieser wundervollen Exemplare stand bei mir im Keller herum. Der TÜV war leicht abgelaufen (*hüstel*) und anspringen wollte sie auch nicht mehr. Wenigstens war die Batterie ausgebaut und wurde regelmässig geladen. Im Rahmen eines kurzen Urlaubs ging ich also mit schlechtem Gewissen in den Keller, baute die Batterie wieder ein und schraubte den Fernlichtschalter (siehe Artikel) an seinen Platz. Endloses Georgel des Anlassers sollte folgen, Fehlzündungen weckten das halbe Haus auf. Ja, ja – vorher leerfahren – ich weiss. Leider hatte ich vor einem Jahr keine Vorstellungen wie lange die Domi stehen würde, nun gut, das nächste Mal.

Endlich, *puff* *puff* *puff*, der Einzylinder singt sein Lied. Langsam taste ich mich aus der Garage heraus und fahre auf direktem Wege zur DEKRA Prüfstelle. Durchaus nervös, wer weiss wer mir so auf das Kennzeichen schaut,….

Der Prüfer erfreut sich am schönen Motorrad, dreht die Prüfrunde, misst alles durch und erteilt die Plakette ohne jegliche Mängel. Yay! Nun darf der Einzylinder auch in der freien Wildbahn wieder fahren. Eine ausgiebige Probefahrt aka Werkstattfahrt sollte sich anschliessen. Nach rund 140 Kilometer war ich mir sicher: Alles ok. Der nächste Tag brachte die Domi und mich ins Ebersberger Land, auch so 100irgendwas Kilometer. Ich weiss auch nicht wie es genau passierte, nach 500 gefahrenen Testkilometern kann ich sagen: Jopp, geht.

weitere 500km werden folgen…

Im Grunde genommen bleibt eins festzustellen: PistonPin schlug damals statt der von mir angepeilten Honda FMX das Original, also die Dominator, vor. Eine damalige Arbeitskollegin fand den Einzylinder viel sinnvoller als einen Tourer, da man nicht solange fahren müsste bis das Grinsen wiederkommt. Das mit dem Grinsen stimmt, das mit dem zu lange fahren auch, das Grinsen bleibt zwar – allerdings vibriert einem der Einzylinder die Gedanken aus dem Kopf und die Füllungen und langsamer ist es auch. Egal, für meine Ausflüge rund um München und Deutschland reicht es. In dem Zug der HU/AU Neuabnahme werde ich nun das Blog auch ein bisschen dominatorisieren.

Die Sache mit dem Gepäck

Motorradfahren und Gepäck sind zwei Dinge, die nicht unbedingt zusammenpassen. Meine VFR kann ich dank Givi Komplettsystem rund herum verkoffern und habe anschließend mehr Zulademöglichkeiten als ein Kleinwagen. Soweit so gut – schaut nicht schön aus, fährt sich auch nicht immer toll – dennoch: Zum Anfahren zum eigentlichen Urlaubsort gibt es nichts besseres. Koffer abnehmen und die Gegend geniessen. Bei kleineren Touren nimmt man einfach weniger mit. Mein Urlaub im Bayerischen Wald funktionierte auf diese Art und Weise ganz wundervoll: einfach weniger mitnehmen. Das löst auch die lästige Frage was man denn heute anziehen soll, es ist schlicht nichts dabei ausser eine Menge x an Unterhosen und T-Shirts. Ganz einfach.

An dieser Stelle folgt die klare Bekenntnis zur “Traum Sozia” – einfach nen Slip und die Kreditkarte hinten in die Hosentasche und los geht es.

Wie aber kommt man nun im Alltag klar? Die Anforderungen sind klar definiert: Es soll damit zur Arbeit gehen, mit Laptop (der idealerweise trocken bleiben soll), der Helm soll trocken verwahrt werden können und Badesachen sollen irgendwie auch noch mit. Das sind also nicht die großen Tourträume sondern eher das normale Leben, welches es gilt abzubilden. Die NC 700 von Honda hat dafür das Top Case an die Stelle des Tanks eingebaut. Pfiffig!

Was aber mache ich nun mit meiner Honda Dominator? Top Cases schauen hässlich aus sind aber unglaublich praktisch. Zudem sieht man sie nicht, das sie hinter einem montiert sind. Also gut – eine Preisermittlung kann ja nicht schaden.

Alle Preise wurden bei Polo Motorrad ermittelt, anbei die verschiedenen Optionen:

  • Hepco und Becker Gepäckbrücke (92,95€) und HB Journey Topcase mit 37 Liter Stauraum (119,95€) – *autsch*
  • Shad Topcase Grundplatte (25,99€) und Topcase SH 46 (99,95€) mit 45 Liter Stauraum
  • Shad Topcase Grundplatte (25,99€) und Topcase SH 29 mit 29 Liter Stauraum (59,95€)

Alle Lösungen haben ausreichend Platz für einen Helm, beim großen Shad Case sind es sogar zwei. Für den relativ hohen Preis bekommt man das komplette Material um die Domi zu verschandeln und alles prima am ungünstigsten Punkt zu befestigen.

Doch Rucksack?

Die Fragen werden nicht weniger und irgendwie widerstrebt es mir die Domi mit sowas zu belästigen. Andererseits wird das Motorrad deutlich vielseitiger. Nun ja, da hilft wohl nur: Noch mal nachdenken.

Nebenbei: Warum gibt es keine Heckcases, die sich sinnvoll als Rucksack tragen lassen?

Die neue Kamera ist da….

Einmal ein Motorrad untypischer Artikel – dafür aber auch sehr emotional, zumindest für mich. Die neue Kamera steht dort, verpackt und im Karton aber sie ist da. Endlich! Ich kann mich kaum beherrschen den Karton aufzureißen und sie auszuprobieren, ich sitze hier und blogge darüber.

Es ist die Entscheidung das ganze alte Film Fotozeugs massiv zu reduzieren und auf digital umzustellen. Es ist der Teil einer größeren Entscheidungskette in der auch Motorräder vorkommen aber nicht jetzt. Jetzt ist eine Kamera dran – eine Pentax K01, natürlich in gelb.

Mal ehrlich, ich mag Pentax – weil es nicht Nikon oder Canon ist. Und weil ich eine Auswahl an Pentax-M primes habe. Und weil ich damit die Touren fotografieren werde, als erstes die Honda Testtage.

Aber jetzt packe ich aus….

Meine geliebte Rukka Jacke, endlich mit Rückenprotektor

Rukka Athos mit Sas-Tec Level 2 Protektor

Einmal umdrehen, dann passt er – Sas-Tec Rückenprotektor

Meine Rukka Jacke ist toll. Ich werde nicht vergessen wie ich zitternd die EC Karte zur Bezahlung über den Tresen schob. So viel Geld – für ein Stück Stoff (549.- €). Natürlich weiss ich, dass man viel mehr ausgeben kann – aber nicht vielleicht immer möchte oder dazu in der Lage ist. Rukka Athos, so der klingende Name des Textils. Diese Jacke hat mir bislang treue Dienste geleistet, egal ob bei Wolkenbrüchen oder in der sengenden Sonne von Kurvistan. Die Jacke fühlt sich “sicher” an und damit sind wir genau beim Punkt. Sicherheit und Motorradfahren lassen sich nur begrenzt miteinanderkombinieren. Sollte es doch gelingen, dann in relativ eng abgesteckten Bereichen und ein großer Teil dieser Sicherheit ist subjektive Sicherheit.

Die Jacke bietet diese Sicherheit – zumindest subjektiv gefühlt. Leider hat Rukka es nicht auf die Reihe bekommen dieser Jacke einen vernünftigen Level 2 Rückenprotektor zu verpassen. Der originale Rückeneinsatz ist eine luftige Matte, die den Namen Protektor nicht verdient. Rukka RVP Air Rückenmatte – ein freundliches Gitter aus Kunststoff, das Level 1 erfüllen soll. An den Schultern und Ellbogen lass ich mir das eingehen, am Rücken sollte jedoch was anständiges sein oder kurz: das Beste und das ist derzeit eben Level 2.

Wohl gefühlt habe ich mich mit der Matte nicht. Um das Manko dieser Jacke auszugleichen fahre ich daher mit einem umschnallbaren Rückenprotektor. Das Ding ist deutlich länger und deckt auch den Bereich des Steissbeins mit ab. Zudem ist es ein Protektor, der die Wirbelsäule und durch breiteren Schnitt unten auch das Becken schützen soll. Sieht komisch aus, trägt sich aber prima und wird für längere Strecken definitiv erste Wahl bleiben.

Für die kleineren Strecken war das Ding jedoch immer störend. Noch ein Stück Krams zum Rumtragen wenn man in die Stadt fährt, Fahren ohne Rückenprotektor kommt für mich jedoch nicht in Frage (aus subjektiver, gefühlter Sicherheit..). Das Problem wurde jedoch endlich mal gelöst. Nicht von Rukka sondern von Sas-Tec. Ein Rückenprotektor der umgedreht haargenau in die Rukka Jacke passt. Danke! Das Ding fühlt sich gut an, kostet 25 Euro bei Tante Luise und hört auf den schönen Namen: Sas-Tec Rückenprotektor SC-1/15 Gr.XL (link).

Fazit: Kaufen, trägt sich gut, weist Level 2 Prüfung auf.

Endlich.

Wenn der Fernlichtschalter die Welt anhält

Honda_Dominator_LichtschalterManchmal halten die kleinen Dinge diese Welt auf, unaufhörlich, versteckt, gemein und dennoch so absehbar. Bei meiner Honda Dominator hängt der Fernlichtschalter. Einmal reingedrückt bleibt er dort und der Scheinwerfer leuchtet und leuchtet und leuchtet. Entweder ist dann vermutlich jeder im Gegenverkehr mein Freund oder ich bin in der Zwischenzeit rechts rangefahren und habe solange entnervt auf ihm rumgedrückt bis er wieder herausgekommen ist.
Deshalb hat meine Honda Dominator auch keinen TÜV mehr. Es erscheint mit vollkommen sinnbefreit zu sein zum TÜV zu fahren wenn vorher schon bekannt ist, dass etwas dieser Art nicht funktioniert. Kurzum, das Ding muss einfach gängig gemacht werden.
Gestern Abend war dann auch die nötige Energie vorhanden. Spät in der Nacht bewaffnete ich mich mit einem Schraubendreher, ging in die Tiefgarage und baute das kleine Teil aus. Genauer gesagt ist es die komplette linke Schaltamatur. Hej Honda wäre aber nicht Honda und die Dominator wäre nicht Dominator wenn nicht alles so sinnvoll aufgebaut wäre. 2 lange Schrauben, 2 Kabelbinder und 4 Stecker und das komplette Ding war ausgebaut. Das möchte ich nicht bei meiner VFR machen müssen.
Da liegt es nun, das Ungetier aus der Hölle. Offensichtlich war nichts kaputt, vielleicht eine Feder, die nicht mehr die Spannung hatte? Ein Minisprühstoß von WD40 in den Verriegelungsmechanismus des Schalters und das Ding ging wieder wie am ersten Tag. Es ist spannend wie WD40 manches Problem löst. Auch spannend war was diesen Schalter hinderte seinen Dienst zu versehen. Wollte die Domi nur die Liebe des Besitzers fühlen? Oder war es dieser besondere Staub, der uns Motorradfahrer zu Helden macht und von Dosenfahrern lapidar als Dreck empfunden wird?
Es ist genau diese Kombination aus Schmier, Staub, Leder und Leidenschaft, die uns leben lässt und die eine besondere Liebe zu unseren Fahrzeugen entstehen lässt.
Heute abend: Schalter auswischen, einbauen, Beleuchtung testen.
Hell yeah, bald ist TÜV angesagt.

Aufgewacht, ….und in die Garage geschaut (und der TÜV…)

Willkommen zur Neueröffnung. Noch hat sich in diesem Jahr nicht soviel getan – München und Bayern liegt unter Eis und Schnee und damit ist das Motorradfahren als Fortbewegungsmittel doch sehr in den Hintergrund getreten.

Das Blog ist wieder da! Yay, bei einem neuen Hoster, mit mehr Inhalt, mehr Posts und mehr Bildern – dieses Jahr, wirklich – versprochen. Der Blick in die Garage zeigt zwei verschlafene Motorräder und der Unentschlossenheit doch mal eins zu verkaufen. Oder auch nicht, oder … ich weiss nicht. Aber sinnvoll wäre es ja schon. Aber welches nur? Gut, das vertagen wir erst einmal, wir kommen damit nicht voran.

HALT! Bei einem ist der TÜV schaurig lange abgelaufen (1 Jahr), darum muss ich mich mal kümmern. Am liebsten in einer All-in-one Lösung, ab zum Händler und Inspektion machen lassen, mit TÜV. Dummerweise findest man nirgendwo eine sinnvolle Quelle wie man das Ding nun zum TÜV/Händler bekommt. Darf man dort auf eigener Achse hinfahren? Angemeldet ist sie ja schliesslich.

Wer was weiss – die Kommentare sind offen. :)